| Jean Dubuffet Schriften zur Skulptur Der Maler und Bildhauer Jean Dubuffet (geb. 1901 in Le Havre, gest. 1985 in Paris) zählt zu den prominentesten Vertretern der französischen Nachkriegskunst. Nach anfänglichen Experimenten mit verschiedenen malerischen und druckgrafischen Techniken entwickelt er ab 1962 die mit dem Fantasienamen belegte Zeichnungsserie der L’Hourloupe, zellenartiger Strukturen, die sich auf die Farben Rot, Weiß, Schwarz und Blau beschränken, in der er – so Dubuffet – den »Impulsen ohne Kontrolle freien Lauf« gelassen hat. Ab 1966 überträgt er die L’Hourloupe in aus Polystyrol gefertigte Skulpturen, teilweise in großformatige bemalte Freiplastiken und architektonische, surreale wie funktionale, Gebilde. Für den Künstler sind diese Werke eine Parallelwelt zur realen Welt, eine Schöpfung der eigenen Phantasie bzw. eine gedankliche Interpretation und nicht von der Natur vorgegebene Formen. Sein Bemühen um eine antiintellektuelle Kunst zeigt sich auch in seinem Engagement für die Kunst von Geisteskranken, der Art Brut, die er sammelte und förderte. Die in diesem Buch gezeigten Skulpturen aus dem Spätwerk des Künstlers sind Modelle für begehbare Monumentalskulpturen. Die Textauszüge aus seinen biographischen Schriften beschreiben den gedanklichen Weg, den er bei der Entwicklung seiner Maquetten gegangen ist. |
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| 978-3-941263-17-8 | € 24,00 | lieferbar | Bestellen » | |